Autorenname: Stefan Brackertz

GPK: Picture a Scientist


Tuesday, 16th of April, 16.00
(16.00 Coffee & Cake in the foyer, 16.30 talk & discussion)
Lecture Hall III

PICTURE A SCIENTIST chronicles the groundswell of researchers who are writing a new chapter for women scientists. Biologist Nancy Hopkins, chemist Raychelle Burks, and geologist Jane Willenbring lead viewers on a journey deep into their own experiences in the sciences, ranging from brutal harassment to years of subtle slights. Along the way, from cramped laboratories to spectacular field stations, we encounter scientific luminaries – including social scientists, neuroscientists, and psychologists – who provide new perspectives on how to make science itself more diverse, equitable, and open to all.

Full announcement

Perojektpraktikum

Balancierendes Pendel, Radioteleskop

Der Fokus des Projektpraktikums liegt auf eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten und dem Meistern der damit verbundenen Herausforderungen. Dabei liegt alles in der Hand der Studierenden: Jede Gruppe sucht sich zuerst eine wissenschaftliche Fragestellung aus und bearbeitet dieses Thema dann in Eigenverantwortung. Die Studierenden erarbeiten die Ziele, konzipieren die dafür benötigten Experimente und bauen diese in Eigenregie. Zusätzlich führen sie die Messungen durch und werten die Ergebnisse aus. Da es keinen vorgefertigten Lösungsweg gibt, sind Basteln, Ausprobieren, aber möglicherweise auch gelegentliches Scheitern Teil des Projektpraktikums.

In einem wöchentlichen Seminar tauschen sich die verschiedenen Gruppen über ihren Fortschritt aus, diskutieren Zwischenergebnisse und aktuelle Fragestellungen. Diese Treffen sollen den kreativen Austausch und das gemeinsame Problemlösen fördern. Zusätzlich wird jede Gruppe von zwei BetreuerInnen unterstützt, um ein breites Spektrum an Antworten und Herangehensweisen zu bieten.

Am Ende werden die Ergebnisse, aber auch die über das Semester gesammelten Erkenntnisse vorgestellt.

Inklusion in MINT-Kontexten

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3 CPs in der MathNat-Grundlegung bzw. im Studium Integrale

Die Idee dieser Veranstaltung ist, Inklusion und Heterogenität mit MINT zu verknüpfen, unterschiedliche Ansätze miteinander in Beziehung zu setzen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren und Anregungen für den zukünftigen inklusiven MINT-Unterricht zu bieten. Das Seminar wird interdisziplinär stattfinden und Themen von dem allgemeinen Inklusionsbegriff bis hin zu den Anforderungen für die Unterrichtsplanung thematisieren. Insbesondere werden spezifische Herausforderungen und Chancen von Inklusion in Mathe und den Naturwissenschaften thematisiert. Zur Gewährleistung möglichst vielfältiger Perspektiven werden Kolleg*innen aus den MINT-Fachdidaktiken und -wissenschaften sowie der Sonderpädagogik, Bildungswissenschaften sowie der Schulpraxis eingebunden, um spezifische Herausforderungen und Chancen von Inklusion in Mathe und den Naturwissenschaften zu thematisieren. Ziel ist es dabei auch Verbindungen zwischen den Fächern herzustellen und Studierenden zu ermöglichen sich interdisziplinär zu vernetzen.

Anmeldung (bis 30.4.)

Lehrpreis für Hannah Weck

Das Thema Inklusion ist ein noch relativ junges Thema an Universitäten und es ist noch weniger lange her, dass sich alle Bereiche des Lehramtsstudiums damit befassen. Trotz der großen gesamtgesellschaftlichen Relevanz ist das Thema dennoch in vielen Lehramtsstudiengängen bisher noch relativ gering verankert und meist werden dort auch nur einzelne Aspekte der Inklusion beleuchtet. Zudem ist die Praxis an Pilotschulen meist der noch noch sehr jungen wissenschaftlichen Disziplin voraus. Aus diesem Grund hat die Studierendenschaft immer wieder darauf insistiert, diesem Thema mehr Raum in den verschiedenen Studiengängen zu geben, wobei der Anschluss an die aktuelle Forschung und insbesondere die Praxis an Pilotschulen eine besondere Bedeutung spielen sollte. …

Mehr Leben an der Uni! // More Life at the University

Offener Brief des Fachschaftenausschusses der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät an den Senat

Die im Januar abgewendete Schließung des Café Chaos hat uns zum Nachdenken angeregt und ist ein Ausdruck einer problematischen Gesamtentwicklung:
Auch wenn es in einigen Bereichen erfreuliche Gegenentwicklungen gibt, wird die Uni insgesamt immer mehr zu einem durchprofessionalisierten Lernsilo statt Lebensraum und Wirkungsstätte ihrer Mitglieder zu sein. Der Corona-Lockdown, aus dem große Bereiche der Uni immer noch nicht vollständig zurück sind, hat diese Tendenz zur Geisteruni beschleunigt. Dieses Problem spiegelt sich auch in der katastrophalen Wahlbeteiligung der jüngsten Wahl wider und in den Umfragen zu Mental Health, die regelmäßig massive psychische Probleme vor allem auf Grund von Leistungsdruck, Einsamkeit und Geldproblemen aufzeigen.
The closure of the Café Chaos, which was averted in January, has given us food for thought and is an expression of a problematic overall development:
Even though there are pleasing counter-developments in some areas, the university is increasingly becoming a professionalized learning silo instead of being a living space and place of action for its members. The Corona lockdown, from which large areas of the university have not yet fully returned, has accelerated this tendency towards a ghost university. This problem is also reflected in the catastrophic voter turnout in the most recent election and in the mental health surveys, which regularly reveal massive psychological problems, especially due to performance pressure, loneliness and money problems.