Physik und Ethik: Friedliche Forschung – Die Wissenschaft zwischen Militär und Fortschritt

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Montag, 26.6., 17.45 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

Jeden Tag werden überall auf der Welt Entdeckungen gemacht. Die Wissenschaft schreitet auf allen Gebieten voran. Neue bahnbrechende Technologien bereichern das Leben aufs Neue, Tag für Tag. Doch zur gleichen Zeit werden die Konflikte auf dieser Welt immer heftiger und die Waffensysteme, mit denen sie geführt werden, immer extremer. Dabei steht der Einsatz zur Forschung für den Frieden in keinem Verhältnis zu den Aufwendungen zum Krieg.

Daher stellt sich die Frage: Ist es möglich sicher zu stellen, wofür wissenschaftliche Erkenntnisse verwendet werden? Ist es moralisch, auf Ergebnisse zurück zu greifen, die aus militärischem Interesse oder für Kriegszwecke erarbeitet wurden? Und gibt es überhaupt eine Verantwortung der Wissenschaftler bezüglich für ihre Forschung?

Demo gegen Studiengebühren

Die neue Landesregierung plant die Einführung von Studiengebühren in Höhe von 1500 € pro Semester (mit wenigen Ausnahmen) für alle nicht-EU-Ausländer*innen.

Dagegen hat das Bündnis „Lernfabriken meutern“ eine Demo und eine Diskussionsveranstaltung / Vollversammlung organisiert, auf die wir Euch gerne hinweisen wollen:

Mi., 10 Uhr, Albertus-Magnus-Platz:
Demo gegen Studiengebühren

Do., 19 Uhr, Humf:
Diskussionsveranstaltung / Vollversammlung.

https://www.facebook.com/LernfabrikenMeuternKoeln/

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Wer durch die Klausur gefallen ist, hat zu strukturiert gearbeitet?! – 2. Teil

Hermeneutik-Skizze

Dienstag, 20.6., 18 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

Am 11.5. haben wir im Fachschaftsseminar diskutiert, dass es in der Physik ganz entscheidend auch auf Hermeneutik ankommt, also auf eine Arbeitsweise, die als spezifisch geisteswissenschaftlich gilt.

U.a. damit auch Leute einsteigen können, die beim letzten Mal nicht mit dabei waren, wollen wir dies kurz rekapitulieren und dann diskutieren, was das für die Gestaltung unserer Studiengänge heißt.

Eine mögliche Schlussfolgerung wäre, unsere Studiengänge gemäß eines sog. Spiralcurriculums aufzubauen. Die Überarbeitungen unserer Studiengänge in den letzten Jahren gingen schon in diese Richtung. Wir wollen einen Vorschlag vorstellen, wie man dies konsequent weiterführen könnte. Einen Vorschlag, der dazu führen könnte, dass die Theoretische Physik und die Mathematik eine weniger große Hürde würden, und der ganz nebenbei zu einem sehr viel reibungsloseren Studieneinstieg im Sommersemester führte.

Diese Woche im GPK: Technikfolgenabschätzung

Di., 13.6., 16.45 Uhr
Hörsaal III
Referent: Wolfgang Liebert

Ausgehend vom US-Congress ist in den 1970er Jahren das Technology Assessment (TA) entstanden. Vor welchem gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Hintergrund hat sich die TA entwickelt? Was sind ihre Hauptmotive, Zielsetzungen, Aufgaben und Funktionen? Wie geht TA vor? Heute zeigt sich eine große Vielfalt an TA-Konzeptionen und -Vorgehensweisen. Einheit besteht insbesondere in der Folgenorientierung, zunehmend auch in der Orientierung an Technikgestaltung innerhalb der Gesellschaft. Eine Frühzeitigkeitsorientierung wird insbesondere in der Prospektiven Wissenschafts-Technikfolgenabschätzung (ProTA) betont. Kann das denn gelingen? ProTA orientiert sich ausdrücklich auch am wissenschaftlichen-technischen Kern untersuchter Technologiefelder. Anhand von zwei Beispielen wird dies erläutert: Partitionierung und Transmutation von nuklearem Abfall, Aussichten für die Dünnschicht-Photovoltaik.

Im von der Fachgruppe Physik orgenisierten Großen Physikalischen Kolloquium werden alle 14 Tage neue, relevante Entwicklungen in der Physik (möglichst) allgemeinverständlich vor- und zur Diskussion gestellt.

Programm des Großen Physikalischen Kolloquiums im Sommersemester 2017

Physik & Ethik: Nuclear Power; Potential benefits and possible risks.

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Montag, 12.6., 17.45 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

A critical look at the role of Nuclear Power in a world threatened by climate change, analyzing the hype of the technology as well as the concerns raised by environmental groups.