Wählen gehen & Wahl-Rallye der Fachschaft

Im Gegensatz zu vielen anderen Institutionen, Unternehmen usw. ist die Uni weitgehend selbst verwaltet. Sie entscheidet selbst, wofür sie Geld ausgibt, wer hier arbeitet, welche Fachbereiche ausgebaut werden, wie die Studiengänge aussehen, die Gebäude ausgestattet sind etc.

So ist es explizit auch durch die von studentischen Vertreter*innen im Senat erstrittene Stellungnahme der Uni Köln gelungen, die von der Landesregierung geplanten Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen zu verhindern; stattdessen wurde der Grundetat der Uni um fast 20% aufgestockt wurde. Dennoch ist ungeklärt und wird demnächst verhandelt werden, ob deshalb die Kürzungen vom Tisch sind oder zu Gunsten von neuen Mode- und Exzellenzbereichen an diesen Notlösungen festgehalten wird. Außerdem werden wichtige Themen die laufende Revision aller Studiengänge (Reakkrditierung) und die Umsetzung des neuen Hochschulgestzes sein, das den Hochschulen eine Reihe sog. neuer Freiheiten ermöglicht, die die Rechte und Arbeitsbedingungen von Mitarbeiter*innen und Studierenden potenziell stark verschlechtern können.

Wahl-Rallye

Die Wahlen sind wichtig, aber die Orientierung oft schwierig. Viele Gruppen tun sich für die Wahlen zu Bündnissen zusammen, deren Namen man nicht kennt; oft klingen die Forderungen von Listen sehr ähnlich, es verbergen sich aber große Unterschiede hinter den Feinheiten der Formulierungen. In diesem Jahr kommt hinzu, dass es drei Fake-Listen gibt, die nicht einfach nur Spaßlisten sind, sondern irreführende Namen tragen.

Deshalb veranstalten wir dieses Jahr eine Wahl-Rallye durch die Programme der kandidierenden Listen. Wir sind sicher, es macht Spaß, ihr findet heraus, welche der Listen Fake sind und bekommt insgesamt einen Überblick über die Programme. Es sind durchaus nicht wenige Fragen, aber: Ihr könnt euch ja zusammen tun, oder euch bestimmte Themenblöcke aussuchen. Wer ein bisschen was beantwortet hat, kann sich einen Preis (Bier? Keks? Weihnachtsüberraschung?) in der Fachschaft holen.

Also: Viel Spaß und geht wählen!
Die Urnen stehen überall und ihr habt bis Freitag, 13.12. Zeit.

Wer noch Orientierung sucht:

Und: Fragt die Leute, die Wahlkampf machen! (Darunter werdet ihr auch Bekannte von den Fachschaftsaktiven finden.)

Weihnachtsfeier

Cartoon
Wie jedes Jahr feiern wir auch bei uns in der Physik wieder ein bisschen Weihnachten! Es gibt Kekse, Waffeln und Glühwein; Musik und gute Laune; und vielleicht schenit ja sogar der Weihnachtsmann mal kurz herein. Kommt vorbei und genießt mit uns den Abend bei einem gemütlichen Glühwein. Oder zwei.

Do., 5.12., 17 Uhr
Foyer

Offener Brief: Studierende fordern Eingreifen der Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit statt Restriktionen

Am Donnerstag, den 28.11., haben sich zahlreiche studentische Gruppen aus NRW, darunter auch die wir, mit einem offenen Brief an Entscheidungsträger*innen in den Hochschulen gewandt. Wir fordern darin, auf verpflichtende Studienverlaufsvereinbarungen und Anwesenheitspflichten, die das neue NRW-Hochschulgesetz ermöglicht, zu verzichten und sich stattdessen ihrer Verantwortung für Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit zu stellen. Weiterlesen

„Sparkurs trotz Geldsegens“

Auch auf Grund unserer Proteste hat die Landesregierung zeitgleich mit der Abkündigung der Studiengebühren die Hochschulfinanzierung deutlich verbessert.

Ebenfalls am Mittwoch, den 27.11., wurde unsere Uni-Mitgliederinitiative „Keine Kürzungen! – Produktive Wissenschaft braucht eine ausreichende Grundfinanzierung!“ im Uni-Senat beraten. Deutlich wurde dabei: Das zusätzliche Geld reicht dicke aus, um alle geplanten und bereits umgesetzten Kürzungen zu nehmen und es bleibt noch eine Menge übrig. Dennoch ist ungeklärt, ob dies geschieht; alternativ wird diskutiert, die Kürzungen durchzuziehen und in den Fakultäten je eine Art Ausschreibung um das neue Geld zu machen. Weiterlesen

Studiengebühren endgültig abgesagt!

Nach 2 Jahren Protesten hat die Landesregierung ihre Pläne, Studiengebühren für ausländische Studierende einzuführen entgültiug abgesagt. Es kommen auch nicht – wie von Lobby-Verbänden wie der Bertelsmann-Stiftung vehement eingefordert – nachgelagerte oder Langzeit-Gebühren. Stattdessen werden die Hochschul-Etats im Rahmen des ZSL (bekannter als Hochschulpakt IV) dauerhaft erheblich aufgestockt.
Die Begründung der Ministerin unter der Überschrift „Mut zur Vernunft“ liest sich ein bisschen, als hätte sie von unseren Flugis abgeschrieben.

Haben wir gut gemacht. Grund zum Feiern!