Der Blick über den Tellerrand – oder: was soll ich nur im SI machen?

Wir werden häufig danach gefragt, was man denn so an Veranstatungen machen kann, wenn man mal über den Tellerrand blicken möchte. Und um sowas zu besprechen sind ja auch unsere Sprechstunden da. Mit allgemeinen, z.B. online zugänglichen Tipps haben wir uns dagegen bislang schwer getan, denn das Angebot ist riesig und bedeutet eine subjektive Erfahrung für eine bestimmte Veranstaltung im Umkehrschluss, eine Empfehlung gegen den Rest? Zudem ist es ja auch eine sehr individuelle Frage, was beim Stöbern heraus kommt.

Nichts destotrotz arbeiten wir zusammen mit der Fachgruppe an einem übersichlticheren Veranstaltungsverzeichnis zumindest der Veranstaltungen der Fachgruppe, mit dem man sowohl längerfristig planen als auch Veranstaltungen gut finden kann, die nicht regelmäßig stattfinden und die sich deshalb nicht schon herum gesprochen haben. In Vorgriff darauf wollen wir hier auf einige Veranstaltungen hinweisen, die dieses Semester laufen. Nicht weil sie spannender sind als andere, die sich für den Blick über den Tellerrand anbieten, sondern weil sie genau so spannend sind, aber besonders schlecht im Vorlesungsverzeichnis zu finden:

Viele dieser Veranstaltungen könnt Ihr euch auch im Studium Integrale oder in der Mathematisch-Natruwissenschaftlichen Grundlegung anrechnen lassen. Infos dazu findet ihr in unseren Studiengangserläuterungen.

Stadtrad berät Atomwaffen-Verbot

Di., 10.4.

  • 16 Uhr: Demo auf dem Laurenzplatz
  • 17 Uhr: Beratung des Antrages für ein Atomwaffenverbot, Spanischer Bau des Rathauses, Theodor-Heuss-Saal

Über 700 Bürgerinnen und Bürger haben den Bürgerantrag „FÜR das Leben – JA zur Initiative der Vereinten Nationen zur Abschaffung von Atomwaffen“ unterzeichnet und im Rat der Stadt Köln eingereicht. Wir fordern den Rat der Stadt Köln auf, sich für einen Beitritt der Bundesrepublik zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen und für einen Abzug der US Atomwaffen aus Büchel einzusetzen!

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Schöne neue Freiheit?

Stellungnahme der Fachschaftenkonferenz der Universität zu Köln gegen die geplanten Hochschulgesetzesänderungen

Die Landesregierung hat ein Eckpunktepapier zur Novellierung des Hochschulgesetzes vorgelegt, das den Hochschulen mehr Freiheit geben soll. Der Entwurf bedeutet faktisch aber eine deutliche Einschränkung der Freiheit: Im Eckpunktepapier heißt es: Es „soll die Verpflichtung der Hochschule gestrichen werden, die Interessen der Mitglieder der nichtprofessorale Gruppen (…) angemessen sicherstellen zu müssen“. Tatsächlich werden aber alle eingeschränkt, die sich nicht als Zahnrad einer unternehmerischen Hochschule verstehen. Gleichzeitig hält es die Landesregierung nicht mehr für notwendig, dass die Hochschulen zu Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit beitragen.

Dafür sollen die Hochschulen entdemokratisiert und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen verschlechtert werden. Anstatt die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Studium zu verbessern, werden Verschärfungen von Restriktionen und Verschulung systematisch ermöglicht. Parallel sind Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen geplant.

Wir lehnen die geplanten Änderungen entschieden ab und fordern ein Hochschulgesetz, das Demokratie, Mündigkeit und gesellschaftlich verantwortliche Hochschulen fördert!

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An Klausuranmeldungen denken

Im letzten Semester gab es die Schwierigkeit, dass viele sich nicht pünktlich über KLIPS zu den Klausuren angemeldet haben oder es dabei technische Schwierigkeiten gab, denen nicht pünktlich nachgegangen wurde. Um Euch und allen anderen unnötige bürokratische Querelen zu ersparen, denkt bitte daran, euch pünktlich anzumelden. Eine Anleitung dazu findet Ihr hier.

Zudem ein paar Hinweise:

  • Man kann sich bereits jetzt für alle Klausuren, die zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit stattfinden, anmelden – unabhängig davon, ob Ihr schon eine Klausurzulassung habt / die schon verbucht wurde; das wird erst nach Eurer Anmeldung kontrolliert.
  • Die Anmeldung ist für Veranstaltungen der Physik bis eine Woche vor der Klausur möglich. Der genaue Anmeldeschluss wird in der Vorlesung bekannt gegeben und ist auch in KLIPS einsehbar. ACHTUNG: Für Veranstaltungen anderer Fächer (Bildungswissenschaften, anderes Unterrichtsfach Biologie im Wahlfach, Französisch im Studium Integrale… gelten andere Fristen! Bitte fragt nach!
  • Meldet Euch am besten deutlich vor der Frist an. Wenn dann etwas nicht klappt, könnt ihr immer noch ins Prüfungsamt gehen und das Problem klären. Beachtet, dass das Prüfungsamt nicht täglich geöffnet hat.
  • Es schadet nicht, sich präventiv anzumelden:
    • Man kann sich bis kurz vor der Klausur wieder abmelden. ACHTUNG: Für Veranstaltungen anderer Fächer (Bildungswissenschaften, anderes Unterrichtsfach Biologie im Wahlfach, Französisch im Studium Integrale… gelten andere Fristen! Bitte fragt nach!
    • Auch wenn man sich anmeldet (nicht wieder abmeldet) und nicht zur Klausur geht, ist das in der Regel nicht schlimm: Dann ist man zwar formal durch die Klausur gefallen, das ist aber völlig egal, weil man in der Physik unendlich viele Klausurversuche hat. (Falls ihr euch ein Transcript of Records vor dem Ende des Studiums geben lasst, stehen dort Klausuren, durch die ihr durchgefallen seid, drauf. Falls ihr den Studiengang in Köln abschließt,auf den Abschlussunterlagen die Fehlversuche nicht mehr drauf.)
      ACHTUNG AUSNAHME:
      In Experimentalphysik I und Mathematische Methoden ist die Zahl der Klausurversuche begrenzt (allerdings so großzügig, dass das normalerweise kein Problem ist). Hier solltet Ihr Euch auf jeden Fall wieder abmelden, falls ihr die Klausur doch nicht mitschreiben wollt.
  • Ja, Klausuranmeldungen sind lästige und überflüssige Bürokratie. Deshalb arbeiten wir auch daran, sie abzuschaffen. Leider sind wir aber dieses Semester noch nicht so weit.

Physik & Ethik: Kernkraftwerke als verantwortungsvolle Brückentechnologie? / Nuclear Power Plants as Responsible Briding Technology?

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English version below

Montag, 15.1., 17.45 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

Anders Jensen und Volker Ossenkopf-Okada

Der Vergleich der permanent anfallenden und potentiellen Gesundheitsschäden durch Kernenergie mit denen aus der Kohleverstromung scheint eine klare Empfehlung für die Erhaltung und den Ausbau der Kernenergie für die nächsten Jahrzenhte zu geben. Ist das Risiko der Kernenergie aber wirklich umfassend berechenbar und welche Aspekte und Alternativen werden dabei auf beiden Seiten üblicherweise vergessen?

In einer Podiumsdiskussion wollen wir uns einigen der offen gebliebenen Fragen aus dem letzten Semester nähern.

Inputs und Diskussion werden überwiegend in Englisch stattfinden.


Monday, January 15, 5.45 pm
Seminarroom of the new theory building (ETP)

Anders Jensen and Volker Ossenkopf-Okada

Comparison of the permanently incurring and potential injury to health by nuclear power to that by coal-based power seems to give advise to maintain and expand nuclear power for the next decades. But is it really possible to calculate the risk of nuclear power comprehensively? Which aspects and alternatives are usually left behind by both parties?

In a panel discussion we are going to approach some of the outstanding questions of the last term.

Inputs and discussion will be mainly in English.