Die Unibib veranstaltet zum 50 (+1) jährigen der studiobühneköln eine Ausstellung zur Geschichte des Theaters der Universität und Theaterhauses für die Stadt Köln. Ausgestellt werden Plakate, die von dem Einfluss und Begleiten der Entwicklung der Freien Szene der Darstellenden Künste in Köln, NRW, national und international durch die studiobühne zeugen.
Los geht es am Mi., 2.7. ab 18 Uhr mit einer Eröffnungsfeier im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek (inkl. Kunst, Impuls-Vortrag, kühle Getränke und Snacks!).
Warum hat das eine besondere Bedeutung:
Es ist überhaupt nicht selbstverstgändlich, dass unsere Uni ein eigenes Theater hat, das nicht nur kostengünstig super Aufführungen und z.B. auch das Theaterfestival 15Minuten bietet, sondern bei dem alle Studierenden und Mitarbeitenden auch selbst mitspielen, Kurse belegen und teils auch selbst mitbestimmen können. Seit ihrer Gründung lag die Studiobühne zentral auf dem Campus und war auch sowas wie das pulsierende kulturelle Herz der Uni. Zuletzt hat sich die Studiebühne jehzehntelang mit dem AStA-Café und studentisch verwalteten Räumen ein wunderbares Haus direkt an der Universitätsstraße auf Höhe der Physik geteilt. Dieses Haus wurde von der Feuerwehr geschlossen, weil die Uni auch nach mehreren Jahren die notwendigen Brandschutz-Baumaßnahmen nicht durchgeführt hat. Die Uni verschiebt dies immer weiter, in der aktuellen Planung soll damit erst in 10 Jahren begonnen werden. In der Zwischenzeit steht das Gebäude leer und verrottet und die Studiobühne kommt behelfsmäßig und für Geld an immer neuen über die ganze Stadt verteilten Orten unter und droht dabei immer mehr den Kontakt mit der Uni zu verlieren. Die Ausstellung und auch die Gespräche drumrum bei der Eröffnungsfeier können ein wichtiger Beitrag dazu sein, dass die Bedeutung der Studibühne präsenter wird und wir erstreiten, dass sie bald wieder ins Herz der Universität kommt.