Fachschaftsseminar: Das geht noch besser!

Getriebe

Do., 7.12., 18 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

Während des Studiums gewöhnt man sich schnell an Gegebenheiten wie unnötige KLIPS-Parcours oder vorgegebene Fächerkombinationen.

Da es sich mit den gegebenen Umständen oft gut leben lässt und z.B. in der letzten Evaluation kaum explizite Kritikpunkte genannt wurden, wird das momentane System selten hinterfragt. Dennoch lohnt es sich unserer Meinung nach, über weitere Verbesserungen nachzudenken und im Laufe der letzten Zeit haben wir eine ganze Liste von Vorschlägen dafür gesammelt. Da derzeit aus verschiedenen Gründen eine kleine Revision der Master-of-Science-Studienordnung geplant wird, möchten wir im kommenden Fachschaftsseminar gerne an einigen Beispielen mit euch darüber diskutieren, welche Änderungen nicht doch einen unerwarteten Mehrwert bringen können.
Spaß

Wer durch die Klausur gefallen ist, hat zu strukturiert gearbeitet?! – 2. Teil

Hermeneutik-Skizze

Dienstag, 20.6., 18 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

Am 11.5. haben wir im Fachschaftsseminar diskutiert, dass es in der Physik ganz entscheidend auch auf Hermeneutik ankommt, also auf eine Arbeitsweise, die als spezifisch geisteswissenschaftlich gilt.

U.a. damit auch Leute einsteigen können, die beim letzten Mal nicht mit dabei waren, wollen wir dies kurz rekapitulieren und dann diskutieren, was das für die Gestaltung unserer Studiengänge heißt.

Eine mögliche Schlussfolgerung wäre, unsere Studiengänge gemäß eines sog. Spiralcurriculums aufzubauen. Die Überarbeitungen unserer Studiengänge in den letzten Jahren gingen schon in diese Richtung. Wir wollen einen Vorschlag vorstellen, wie man dies konsequent weiterführen könnte. Einen Vorschlag, der dazu führen könnte, dass die Theoretische Physik und die Mathematik eine weniger große Hürde würden, und der ganz nebenbei zu einem sehr viel reibungsloseren Studieneinstieg im Sommersemester führte.

Büchel ist überall! Aktiv für eine Welt ohne Atomwaffen!

Plakat Banksi
Donnerstag, 18.5., 18 Uhr
Hörsaal III

Weltweit gibt es momentan ca. 15.000 Atomwaffen von denen sich rund 1.800 in ständiger Bereitschaft befinden. Die Folgen eines Atomwaffeneinsatzes sind unmenschlich, verheerend und langfristig. Es gibt keine Möglichkeit, zwischen einem militärischen und einem zivilen Ziel zu differenzieren.
Auch auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) lagern noch immer ca. 20 US-Atomwaffen. In den kommenden Jahren ist geplant, diese durch weiter entwickelte und zielgenauere Typen zu ersetzen, womit die Hemmschwelle für einen Atomwaffeneinsatz sinkt. Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ setzt sich daher ein
⇒  gegen die nukleare Aufrüstung in Deutschland,
⇒  für den Abzug der in Büchel stationierten Atomwaffen,
⇒  für ein Verbot von Atomwaffen.
Dafür organisiert die Kampagne u.a. eine 20-wöchige Aktionspräsenz vor dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) bis zum 9.8., dem Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Nagasaki.
Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung stellt die Kampagne ihre Aktivitäten für eine atomwaffenfreie Welt vor.

Referenten:
Philipp Ingenleuf und Marvin Mendyka
(Netzwerk Friedenskooperative)

Fachschaftsseminar: Wer durch die Klausur gefallen ist, hat zu strukturiert gearbeitet?!

Hermeneutik-Skizze

Freitag, 12.5., 18 Uhr
Seminarraum I. Physik

Vorlesungen und Lehrbücher erwecken oft den Eindruck, Physik lerne man – typisch naturwissenschaftlich –, indem man sich aufeinander aufbauend Gedankenstrukturen systematisch erarbeite. Die Behauptung des Abends wird dagegen lauten: Vom Zuhören in der Vorlesung über das Lösen von Übungsaufgaben bis zur Nobelpreis-Forschung kommt es eigentlich ganz entscheidend auf Hermeneutik an, also auf eine Arbeitsweise, die als spezifisch geisteswissenschaftlich gilt.

Stimmt diese These? Und falls ja, was heißt das für das Studium?

Eine mögliche Schlussfolgerung wäre, unsere Studiengänge gemäß eines sog. Spiralcurriculums aufzubauen. Die Überarbeitungen unserer Studiengänge in den letzten Jahren gingen schon in diese Richtung. Wir wollen einen Vorschlag vorstellen, wie man dies konsequent weiterführen könnte. Einen Vorschlag, der dazu führen könnte, dass die Theoretische Physik und die Mathematik eine weniger große Hürde würden, und der ganz nebenbei zu einem sehr viel reibungsloseren Studieneinstieg im Sommersemester führte.

Physik und Ethik: Das Einstein-Russell-Manifesto

Logo Physik und Ethik

Montag, 16.1., 17.45 Uhr Seminarraum Neue Theorie

Am 9. Juli 1955 übergab Bertrand Russell der Presse eine Stellungnahme zur nuklearen Kriegsführung, die als Russell-Einstein-Manifest in die Geschichte eingegangen ist. Der Text fußt unter anderem auf Gesprächen mit Albert Einstein, der seine Unterschrift für die Erklärung noch in den letzten Tagen seines Lebens gegeben hatte. Unterschrieben haben 10 Nobelpreisträger, diese legten damit den Grundstein für die Pugwash-Konferenz.

Im Rahmen dieses Seminars wollen wir sowohl über den historischen Rahmen in dem das Manifest verfasst worden ist, seine Nachwirkung auf die Welt, als auch über seine Aktualität diskutieren.

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