Physik & Ethik: Physik und gesellschaftliche Verantwortung

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Montag, 10.7., 17.45 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

Input von Jürgen Altmann (Physiker und Friedensforscher an der TU Dortmund)

Die klassische Vorstellung, Physiker/innen erforschten ja nur Grundlagen und seien für technische Anwendungen und deren Konsequenzen nicht mehr zuständig, lässt sich spätestens seit der Atombombe, aber auch mit dem Klimawandel, nicht mehr aufrechterhalten. Verantwortung besteht auf verschiedenen Ebenen; sie wahrzunehmen, braucht sowohl Faktenwissen als auch Orientierungswissen. Das erstere liegt uns nahe, das letztere muss in einem gesellschaftlichen Diskurs erarbeitet werden und entwickelt sich über die Zeit. Naturwissenschaftler/innen sollten darin eine wichtige, aber nicht die führende Rolle spielen. Physiker/innen sollten zunächst die möglichen Folgen ihrer je eigenen Facharbeit im Blick haben, aber sich auch mit den allgemeinen Problemen der technischen Zivilisation beschäftigen; Verantwortungsfragen sollten systematisch in die Lehre aufgenommen werden. Der Vortrag behandelt das Themenfeld an Hand verschiedener militärischer sowie ziviler Fallbeispiele.

 

GPK am Di., 11.7.: Playing Bell’s game: quantum entanglement vs. local realism

Di., 11.7., 16.45 Uhr
Hörsaal III
Referent: Tim Hugo Taminiau

Quantum entanglement is one of the most intriguing phenomena in physics. Two particles that are entangled must be described as a single entity even when they are far apart. A measurement on one particle appears to have an instantaneous influence on the other particle. In this talk I will discuss our experiment with electron spins in diamond entangled over 1.3 km, which directly pitches this “spooky” non-locality of entanglement against local realism, the worldview that “the world is made up of real stuff changing only through local interactions”.

Programm des GPK