Physik & Ethik: Wohin mit dem Atommüll? Sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle

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Montag, 22.5., 17.45 Uhr
Seminarraum Neue Theorie

Seit mehr als 50 Jahren will man in Deutschland ein sicheres Endlager für Atommüll schaffen. Was ist in dieser Zeit geschehen? Wie weit ist man gekommen? Warum steht man jetzt wieder vor den Fragen die schon in den 1960er Jahren gestellt wurden? Was hat sich inzwischen am Konzept geändert? Nach einer Einführung in das Thema wollen wir diskutieren, welche ethischen Fragen sich in diesem Zusammenhang stellen.

Büchel ist überall! Aktiv für eine Welt ohne Atomwaffen!

Plakat Banksi
Donnerstag, 18.5., 18 Uhr
Hörsaal III

Weltweit gibt es momentan ca. 15.000 Atomwaffen von denen sich rund 1.800 in ständiger Bereitschaft befinden. Die Folgen eines Atomwaffeneinsatzes sind unmenschlich, verheerend und langfristig. Es gibt keine Möglichkeit, zwischen einem militärischen und einem zivilen Ziel zu differenzieren.
Auch auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) lagern noch immer ca. 20 US-Atomwaffen. In den kommenden Jahren ist geplant, diese durch weiter entwickelte und zielgenauere Typen zu ersetzen, womit die Hemmschwelle für einen Atomwaffeneinsatz sinkt. Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ setzt sich daher ein
⇒  gegen die nukleare Aufrüstung in Deutschland,
⇒  für den Abzug der in Büchel stationierten Atomwaffen,
⇒  für ein Verbot von Atomwaffen.
Dafür organisiert die Kampagne u.a. eine 20-wöchige Aktionspräsenz vor dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) bis zum 9.8., dem Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Nagasaki.
Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung stellt die Kampagne ihre Aktivitäten für eine atomwaffenfreie Welt vor.

Referenten:
Philipp Ingenleuf und Marvin Mendyka
(Netzwerk Friedenskooperative)

Fachschaftsseminar: Wer durch die Klausur gefallen ist, hat zu strukturiert gearbeitet?!

Hermeneutik-Skizze

Freitag, 12.5., 18 Uhr
Seminarraum I. Physik

Vorlesungen und Lehrbücher erwecken oft den Eindruck, Physik lerne man – typisch naturwissenschaftlich –, indem man sich aufeinander aufbauend Gedankenstrukturen systematisch erarbeite. Die Behauptung des Abends wird dagegen lauten: Vom Zuhören in der Vorlesung über das Lösen von Übungsaufgaben bis zur Nobelpreis-Forschung kommt es eigentlich ganz entscheidend auf Hermeneutik an, also auf eine Arbeitsweise, die als spezifisch geisteswissenschaftlich gilt.

Stimmt diese These? Und falls ja, was heißt das für das Studium?

Eine mögliche Schlussfolgerung wäre, unsere Studiengänge gemäß eines sog. Spiralcurriculums aufzubauen. Die Überarbeitungen unserer Studiengänge in den letzten Jahren gingen schon in diese Richtung. Wir wollen einen Vorschlag vorstellen, wie man dies konsequent weiterführen könnte. Einen Vorschlag, der dazu führen könnte, dass die Theoretische Physik und die Mathematik eine weniger große Hürde würden, und der ganz nebenbei zu einem sehr viel reibungsloseren Studieneinstieg im Sommersemester führte.